Frauen und Landwirtschaft

Interessengemeinschaft  “Frauen in der Landwirtschaft“

Wir sind Frauen aus der Region Friesland- Wilhelmshaven.
Frauen, die mit der Landwirtschaft eng verbunden sind. Frauen, die  auf einem landwirtschaftlichen Hof wohnen bzw. wohnten, arbeiten oder sich einfach für Landwirtschaft interessieren. Neben aktuellen landwirtschaftlichen Themen werden auch fachspezifische Fahrten unternommen. Das Themenspektrum reicht von  “A“ wie Altersabsicherung in der Landwirtschaft bis “Z“ wie Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft.
Wir treffen uns 4 Mal im Jahr. Willkommen sind alle Frauen, die einen Austausch mit Gleichgesinnten suchen. Wir bieten den Frauen ein Forum für gute Gespräche.
Seien Sie dabei!


Geplant für 2018:  Notfallmanagement- Rechtzeitig und Richtig
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Betriebsleiter /-in verstirbt – was nun?
Ein Unfall, eine schwere Krankheit oder andere unerwartete Schicksalsschläge können jedem widerfahren. Egal ob er 18 oder 80 Jahre ist. Wenn dann nicht alle persönlichen Dinge geregelt sind, kann es schnell zu Folgen kommen, die vom Betroffenen so nicht gewollt waren.
Wie dieses verhindert werden kann, davon berichtete der Geschäftsführer der Kreislandvolkverbände Friesland und Wesermarsch Manfred Ostendorf vor rund 30 interessierten Zuhörerinnen im „Hof von Oldenburg“ in Jever.
Ostendorf ging zunähst einmal auf das Thema Vollmachten und Betreuung für den Fall der Handlungsunfähigkeit durch Krankheit, Pflege und Unfall ein. Er sprach dabei sowohl den privaten wie auch den betrieblichen Bereich an und ließ auch das Thema Pflegekosten und -versicherung nicht aus. „Klare Regelungen sichern die Betriebsentwicklung, das Familienvermögen und damit das Einkommen“, so Ostendorf. Gerade in den landwirtschaftlichen Betrieben sind ein Testament und eine schriftliche Regelung der Hofübergabe von großer Bedeutung. Vielfach herrscht in landwirtschaftlichen Familien ein blindes Urvertrauen in die Höfeordnung. Diese schützt den Hof als wirtschaftliche Einheit zur Existenzsicherung im Falle des Todes. Eine Hofübergabe ist keine Angelegenheit, die man mittels 0815-Mustervertrag nebenbei im stillen Kämmerlein erledigen kann. Sie erfordert eine gründliche Planung im Kreise aller Beteiligten, d.h. Übergeber, Übernehmer sowie weichende Erben und Familienangehörige. „Ein sensibles Thema“, so eine Zuhörerin. Kommunikation innerhalb der Familien ist das A und O. Jeder sollte wissen woran er ist! „Müsste ich mal machen…“ kann plötzlich zu spät sein. Manfred Ostendorf betonte am Ende nochmal: „Individuelle Verträge schaffen Vertrauen“. Gegenseitiges Vertrauen ist die Basis für das Fortführen des Betriebes und ein gutes Miteinander.


LandFrauen besuchten drei landwirtschaftliche Betriebe!

Das Ziel der Tagesfahrt der Interessengemeinschaft „Frauen in der Landwirtschaft“ des KreislandFrauenverbandes Friesland-Wilhelmshaven und der Kreis „Aktiver Bäuerinnen“ aus der Wesermarsch war kürzlich der Rinderzuchtbetrieb der Familie Derboven (Landkreis Nienburg/Weser), der Wasserbüffelhof von Frau Dr.vet. Mia Fiedler (Landkreis Nienburg/Weser) und die Inscheder Bauernhof-Eisdiehle von Kristina Clausen (Landkreis Verden).
Alle Betriebe hatten ihren besonderen Charme und boten den Frauen eine Vielzahl von Informationen. Angefangen von der Hofchronik bis hin zur Vermarktung der eigenen Produkte. Eine abschließende Verkostung der angebotenen Produkte ein „Muss“.

Eine Tagesfahrt so ganz nach dem „Geschmack“ der landwirtschaftlich interessierten Frauen!


4. Fachtagung für Frauen in der Landwirtschaft
17. Oktober 2017 in Cloppenburg, Beginn 10.00 Uhr


“Wege aus der Arbeitsfalle“
Anfang des Jahres haben sich aktive Bäuerinnen aus dem KreislandFrauenverband Friesland-Wilhelmshaven zu einer Interessengemeinschaft “Frauen in der Landwirtschaft“ zusammengeschlossen. Diese Untergruppierung des Kreisverbandes soll “den“ Frauen Raum bieten, die sich für landwirtschaftliche Themen interessieren.
Die erste Vortragsveranstaltung zum Thema “Wege aus der Arbeitsfalle“ fand großen Zuspruch.  30 interessierte Frauen waren der Einladung in den Hof von Oldenburg in Jever gefolgt. Arnold Krämer, Bezirksstellenleiter der Landwirtschaftskammer  Niedersachsen/ Meppen gab den Zuhörerinnen Einblicke in die unterschiedlichsten Betriebsstrukturen. Kein Unternehmen gleicht dem anderen. „Unternehmen sind selbstgebastelte Abenteuerspielplätze“, so Krämer. Anhand des Management Regelkreises  machte Krämer deutlich, das am Anfang immer die Ist-Situation steht. Erst danach folgt die präzise Zielsetzung, Planung und ggf. Umsetzung. Wichtig  sei es die eigenen Potenziale zu erkennen und zu nutzen.  Auch das Nein-Sagen will gelernt sein. „Setzen Sie Prioritäten, die dadurch gewonnene Zeit ist enorm“, so Krämer. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle arbeitswirtschaftlichen Probleme in der Landwirtschaft  lösbar sind.  Voraussetzung ist diszipliniert und konsequent  Management-Aufgaben zu erledigen.


 

Anke Eden-Jürgens
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Heike Langediers
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Heike Haschenburger
Telefonnummer: 04464/266
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Anja Melchers
Telefonnummer: 04461/71353
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